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Kindersurfcamp in Südspanien

Der klassische Sommer, Sonne, Strand Urlaub ist immer noch die beliebteste Urlaubsart. Allerdings bekommt das Faulenzen am Strand seit einigen Jahren eine starke Konkurrenz.
Freizeiturlaube wie beispielsweise Radfahr-, Städte- und Wander-Reisen sind nämlich eindeutig auf dem Vormarsch der aufgezeichneten Buchungen. Einen ganz besonders actionreichen und wesentlich anspruchsvolleren Urlaub stellt außerdem der sogenannte Surf-Urlaub dar. Hierbei handelt es sich um einen klassischen Urlaub am Meer, der durch eine entsprechende Surf-Aus- oder Weiterbildung erweitert wird.

Generelles zum Surfurlaub

Um einen solchen Surfurlaub antreten zu können, bedarf es eigentlich keine besonders ausgeprägten Fähigkeiten oder finanzielle Ressourcen. So darf sich mehr oder weniger jede Person, die schwimmen kann und sportlich einigermaßen belastbar ist, an ein solches Surf-Erlebnis herantrauen. Natürlich sollte das Element Wasser nicht auf der Liste der ungeliebten Elemente stehen; Wasserratten und leidenschaftliche Freiwasserschwimmer sind schon besser für solch eine Urlaubsvariante geeignet.
Auch der Reiseantritt und die eigentliche Buchung laufen sehr ähnlich, beinahe genauso, wie die eines "normalen" Urlaubes ab. So können natürlich nur Reiseziele angesteuert werden, die auch über eine Küste verfügen oder in der Nähe von Seen gelegen sind. Außerdem sollte darauf geachtet werden, gleich bei der Buchung des Urlaubs einen Aus- oder Weiterbildungsvertrag mit einer ortsansässigen Surfschule zu vereinbaren oder, falls angeboten, die Surfer-Pauschale der Unterbringung anzunehmen. Hotels in Surfer-Paradiesen wie auf der Pazifik-Insel Hawaii bieten nämlich oftmals Surf-Pakete an, die nicht nur die Unterbringung und Verpflegung, sondern auch die Bereitstellung der Surf-Ausrüstung sowie, falls gewünscht, eine Anfänger- oder Fortgeschrittenenausbildung beinhalten.
Lediglich der Alltag eines solchen Surfurlaubs weicht vom klassischen Sommer, Sonne, Strand Urlaub ab: So folgen nach einem ausgiebigen Frühstück in der Regel schon die ersten Stunden auf dem Brett. Wahlweise mit Unterbrechung für eine Stärkung in Form eines Mittagessens und anschließender Ruhepause folgen dann am Nachmittag weitere zwei bis drei Stunden auf den hiesigen Wellen. Um den Surfer jedoch nicht zu überfordern, werden in der Regel nicht mehr als fünf Stunden pro Tag auf hoher See verbracht.

Surfen für Junior-Urlauber

Vor allem Eltern heranwachsender Kinder würden sich über eine kleine Auszeit im Urlaub freuen und nicht rund um die Uhr den Unterhalter für die kleinen Schützlinge spielen.
Mit der Buchung eines Surfurlaubs in einem Kindersurfcamp erhalten die Eltern genau diese Erholungs-Chance. So können die Kinder entweder allein oder zusammen mit den Eltern verreisen, und sich dann in einem separaten Camp einrichten, den Tag größtenteils mit anderen Kindern verbringen und sich dennoch mit den Eltern ab und zu zum Eis essen treffen oder die Hinterlandschaften erkunden.
Als regelrechtes Surferparadies hat sich übrigens der Süden Spaniens herausgestellt. Denn hier erhalten alle Surfer durch die geologische Lage der Küste gleich mehrere Vorteile. So können eine Sonnengarantie, ein stetiger Wellengang und angenehme südeuropäische (beinahe schon afrikanische) Temperaturen genutzt werden.
Den Urlaub in einem Kindersurfcamp zu buchen ist außerdem so einfach wie das Planen des klassischen Strand-Urlaubes. Außerdem werden die Kinder von erfahrenen Surf-Lehrern unterrichtet, die sich im Umgang mit solchen besonders gut auskennen, und wesentlich besser auf die Ansprüche und Angewohnheiten der, von Zeit zu Zeit nur allzu aufreibenden, Rasselbanden reagieren können.